Einmal Berlin und zurück

Naniena war auf der Preisverleihung von Vision 2027

9.40 am Dienstag den 12.7. Meine Freundin und ich stehen mit einem Bekannten am Flughafen. Es geht mit dem Flugzeug nach Berlin. (Ein kleines Abenteuer für sich, wenn das Wetter mal wieder verrückt spielt.) Es soll zur Preisverleihung des vom Girls-Day ausgerichteten Wettbewerbs Vision 2027 gehen. Nach einer knappen Stunde geht es dann endlich los: Das Flugzeug hebt ab. Wir hatten uns schon vorgestellt, wie groß Berlin sein könnte, doch was wir sahen übertraf unsere Erwartungen. Berlin ist RIESIG.


Als wir dann endlich gelandet und die Koffer abgeholt hatten, liefen wir schnell zum Bahnhof. Der Flieger hatte Verspätung gehabt und wir mussten uns beeilen, um die Bahn noch zu erwischen. Schnell ein Ticket gezogen und rein in die S-Bahn.
Als erstes ging es zum Hotel unsere Sachen abladen. Dann aber zeigte uns unser Bekannter, der übrigens Willi heißt, die Stadt. Wenigstens zum Teil. Als erstes war natürlich das Brandenburger Tor an der Reihe.

Dort blieben wir aber nicht lange, denn es gab noch viel mehr zu entdecken und wir hatten ja nur einen Tag Zeit. Deshalb marschierten wir weiter zum Bundestag: Die ellenlangen Schlangen davor machten es uns allerdings unmöglich hinein zu gehen. Leider. Aber um uns ein bisschen aufzuheitern nahmen wir den Fußmarsch zum KDW, dem Kaufhaus des Westens auf uns um das zu tun was Mädels natürlich gerne machen^^ shoppen. Im KDW gibt es wirklich alles extravagante was man sich nur vorstellen kann. Normale Kekse haben wir allerdings nicht gekriegt^^. Dafür gab es eine Buchhandlung über eine gesamte Etage. Ein Traum für alle, die gerne lesen. Ein Verkäufer, der witzigerweise wie wir aus Köln stammte, sagte zu uns: "He kriegste alle Bücher, von denen de jemals schon wat jehört has." Als wir dann mal auf die Uhr guckten war es plötzlich schon halb sechs. Und wir hatten noch so gut wie gar nichts gesehen (wie Willi sagte). Um uns noch wenigstens etwas zu zeigen sind wir dann in den Bus 100 eingestiegen. Eine Art "Stadtrundfahrt für lau". Am Brandenburger Tor kamen wir noch mal vorbei, und im vorbeifahren haben wir auch das Judendenkmal, das Schloss Belvue und noch einiges mehr gesehen. Dann sind wir aber auch todmüde ins Bett gefallen.

Missing-Things-Generator

Am nächsten morgen hieß es dann aber auch schon früh wieder aufstehen. Duschen, anziehen, Sachen packen, frühstücken und zum Planetarium fahren. Alles war festlich geschmückt und unsere "Visionen" standen schon zur Ausstellung bereit. Es gab den Missing-Thing-Generator und den Roboter, der die Gebärdensprache übersetzt. Das elektronische Bücherregal mit kuscheligem Schlafplatz für die Katze und die Pflanzenkapsel, in der Pflanzen wachsen (Diese "Vision" wurde übrigens zum Patent angemeldet). Noch ein kurzes Gespräch mit der Moderatorin, bevor es dann losging. Erst hielten verschiedene Verteter Reden (unter anderem jemand von der Bundesagentur für Arbeit und eine Vertreterin für Frau von der Leyen, die leider verhindert war). Die einzelnen Visionärinnen wurden nach vorne gerufen. Ihnen zu Ehren wurde eine Laudatio gehalten, und schließlich wurde ihnen der Preis überreicht. Unter anderem einige Notebooks von Siemens, mehrere Nintendo Wii, und sogar Handys von Motorola konnte man gewinnen. Außerdem wurde angekündigt, dass die Erfindungen zu einer Wanderausstellung gemacht werden  und dann von einem BIZ zum anderen geschickt und dort ausgestellt werden sollen, vorausgesetzt die jeweilige Geschäftsstelle stimmt zu. Mit einem Mal ging alles ganz schnell. Meine Freundin und ich wurden nach vorne gerufen, und uns wurde unser Preis übergeben. Unsere "Vision" war übrigens ein missing-Things-Generator. Also wir haben uns gedacht, es ist ja doch ziemlich blöde, dass man ständig Dinge irgendwo verliert. Und wir wolten verhindern, dass man diese Dinge dann nie mehr wieder findet. Deshalb bekommt jedes Gerät dann einen kleinen Chip, der eine Nummer hat. Die gibt man dann in das Gerät ein und der gesuchte Gegenstand fängt an zu piepen, oder auf einer Karte wird angezeigt, wo er sich gerade befindet.
Ich denke ich wäre selbst mein erster Kunde xD). Die Ausstellung wurde eröffnet, es gab ein Mittagsbüffet und wir wurden kurz befragt, was uns zu unserer Erfindung bewegt hat. Aber danach mussten wir auch schon wieder gehen, denn die Preisverleihung hat ein bisschen länger gedauert als geplant und wir mussten schnell mit der Bahn zum Flughafen fahren. Ein letzter Blick zurück, dann ab ins Flugzeug. Und weg waren wir. Aber wieder zurück von dem kleinen Abenteuer in unsere Hauptstadt.


Autorin: naniena - Stand: 21. Juni 2007
 
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