Eine Woche in Vernon

kalypso macht mit bei der trilateralen Jugendbegegnung "Europa und der Weltraum".

"Da mach ich mit!" das war mein erster Gedanke als ich von den interkulturellen Seminar der Vereinigung der Arianestädte hörte. Und mein zweiter war: "Die nehmen mich doch nie...!" Das Seminar von dem hier die Rede ist, wurde von der CVA (Communauté des Villes Ariane) organisiert, und hat zwei Ziele: Zum einen das Kennenlernen von neuen Kulturen, und zum anderen Spaß an der Raumfahrt. Es sind drei Wochen, in drei Städten der CVA, dieses Jahr Augsburg, Vernon und Liege.

Ich bin eine der neun Jugendlichen aus Augsburg, die dieses Jahr teilnehmen dürfen und hatte vom 1.3 bis zum 8.3. eine wunderbare Woche. Wir haben in einem Schloss gewohnt, haben Wasserraketen gebaut, rohe Eier vor dem Zerbrechen geschützt (oder auch nicht ^^), Strohhalm-Raketen zum "Mond" geschickt, Vernon und Paris kennen gelernt, neue Freunde gefunden und viel, viel Spaß gehabt.

Z.B. haben wir in Vernon Dinge gesucht, wie "etwas Nutzloses", "etwas Weißes", "100 Stück von einer Sache" usw. Diese Dinge mussten wir später , am Abend, in eine Geschichte verpacken und vorstellen. Oder wir haben jeweils zu dritt (ein Deutscher, ein Belgier und ein Franzose) aus einer Flasche eine Rakete gebaut, mit dem Ziel, dass sie mögl. hoch fliegt, und dass der Ovonaut, ein rohes Ei, nicht kaputt geht. Das Alles ging aber nur mir viel Geduld, da nicht alle Deutschen Französisch und nicht alle Franzosen, bzw. Belgier Deutsch der Englisch gesprochen haben. Aber mit Hilfe von den anderen, die dann auch geholfen haben zu übersetzten, je nach Sprachkenntnissen, mit Einfühlungsvermögen und einem Stift und Zettel, konnte man sich schon verständigen.

Aber auch die Bräuche und Sitten waren anders. Wir Deutschen mussten uns erst mal an die französischen Begrüßungsküsschen gewöhnen, fanden es dann aber doch sehr lustig. Auch das Essen ist in Frankreich ganz anderes, nicht nur wird das Fleisch weniger gebraten, auch nimmt das Essen einen ganz anderen Stellenwert ein: Es gibt viel mehr und es wird mindestens eine Stunde lang gegessen. Da man aber viel bewusster und langsamer isst, wird man auch nicht dicker.^^ Es wurde dann auch viel Sprache den anderen beigebracht, vorzugsweise auch Zungenbrecher wie ‚Fischers Fritz' und andere. Wir hatten auf jeden Fall sehr viel Spass und das mit allen nicht nur unter sich.

Ich freu mich auf Augsburg und Liege, wenn ich alle wieder sehe!!!

 

Übrigens ...

 

... wer sich dafür interessiert, was genau wir alles gemacht haben oder Bilder sehen will, wir haben in dieser Woche auch eine Homepage erstellt:

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www.espaceurope.eu

Autorin: kalypso - Stand: 12. März 2008
 
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