Können auch Mädchen boxen?
Die Vor- und Nachteile,die Mädchen beim Boxen haben. Eine kleine Zusammenfassung über den bekannten Fitnesssport .
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Reiten, Tennis und Karate… alles alltägliche Sportarten. Doch ist Boxen auch alltäglich?
Viele Mädchen gehen reiten, spielen Tennis oder machen sonstige Sportarten. Doch helfen diese Sportarten dir bei der Selbstverteidigung? Oder hast du da genug Action? Ich finde nicht.
Da eine gute Freundin boxt, dachte ich mir ich schließe mich ihr an.
Also ging ich mit ihr mit und machte auch sofort beim Training mit. Ich war so begeistert, dass ich direkt dort blieb. Die Meinungen meiner Freunde waren am Anfang sehr unterschiedlich. Manche waren sehr begeistert und ein paar haben gelacht.
Trotzdem habe ich weiter gemacht, da ich wusste, dass sie damit klarkommen werden - eine andere Wahl hatten sie auch nicht. Manchmal kamen auch Leute zu mir, die ich kaum kannte, die vor ihren Freunden mit mir angeben wollten. Ich ignorierte sowas. Sollen sie doch denken, was sie wollen.
Durch das Training lernst du erstens Leute kennen und zweitens lernst du auch besser deinen eigenen Körper kennen. Vor allem lernst deine eigenen Grenzen kennen. Nach einem gewissen Zeitraum merkst du: "Jetzt ist genug, du kannst nicht mehr!" Manche vergleichen das Hobbie-Boxen mit dem Profiboxen im Fernsehen. Sie meinen, es sei asozial und schadet dem eigenen Ruf. Aber besser Boxen als faul auf der Couch sitzen, oder?
Um dorthin zu kommen, wo die Boxstars sind, braucht man ein langes und regelmäßiges Training. Man sollte sich ein Ziel setzten! Manche kommen mit dem Ziel zum Training: "Ich werde Boxprofi." Die meisten machen es nur um eine Freizeitbeschäftigung zu haben und sich regelmäßig und intensiv zu bewegen. Ein richtiges Training geht so ungefähr eineinhalb Stunden lang. Es beginnt wie fast jedes Training mit dem Aufwärmen und geht dann weiter mit verschiedenen Übungseinheiten oder Boxkämpfen. Nach jeder Boxstunde kommt das "cool -down" (übersetzt Abkühlung). Dort liegt man auf einer Matte und macht verschiedene Dehnübungen, die dazu gut sind, keinen Muskelkater zu bekommen oder wenigstens einen nicht so starken.
Was macht an Boxen soviel Spaß?
Oft kommen Fragen, was ich am Boxen so toll finde. Ich sag's euch:
Es gibt mir das Gefühl, dass ich mich wehren kann. ich habe nicht mehr so viel Angst, mein wahres Ich zu zeigen, da ich viel mehr Selbstvertrauen habe. Ich habe meinen Körper zu schätzen gelernt und weiß, was gut für mich ist und was ich lieber lassen sollte.
Auch die Muskeln kommen nicht zu kurz! Deine Muskeln werden genau gesagt straffer und du fühlst dich wohler in deiner Haut, da sie nicht hängt. Wenn ihr wisst, was ich damit meine. :o)
Wie werde ich ein Boxprofi?
Auch wenn man es nicht glaubt, kann man schon mit regelmäßigen und intensiven Training 2 mal die Woche zu einer richtigen Boxerin werden. Die meisten sagen, man müsse jeden Tag mehrere Stunden trainieren. Stimmt aber nicht, zumindest nicht ganz!
Zwei bis dreimal die Woche intensives Training reichen meiner Meinung nach aus, um groß rauszukommen. Wenn man jedoch auf die großen Bühnen möchte und großen Erfolg haben will, sollte man mehr trainieren. Das heißt natürlich nicht jeden Tag im Ring stehen und sich 2 Stunden lang boxen. Gutes Training heißt etwas am Boxsack und/oder regelmäßiges Hantel- und Muskel-Training wie Joggen etc. reicht. Man sollte trotzdem auf die Ernährung achten. Also nicht in der Freizeit faulenzen! Viel Bewegung, auch wenn es nur ein Spaziergang ist, gehört dazu. Auch die Ernährung darf nicht zu kurz kommen. Das heißt gesund und genug essen und nicht nur mit Schokolade vollstopfen.
Schutzmaßnahmen
Zum Schutz gehören mehrere "Kleidungsstücke". Für die Hände kommen zwei in Frage. Das sind erstens die Bandagen, die zum Knöchelschutz und zum Schutz vom Handgelenk da sind und zweitens die Boxhandschuhe, die über die Bandagen gezogen werden. Durch die Boxhandschuhe wird die Kraft in dem Schlag gleichmäßig verteilt und auch ein bisschen gedämpft.
Bei Kämpfen mit Kopftreffern trägt man einen Mundschutz. Der verhindert, dass bei festen Schlägen die Zähne eine Ecke verlieren oder mal einer ganz rausfällt.
Außerdem kommt bei Anfängern ein Kopfschutz zur Schutzkleidung hinzu.
Er ist dafür da, dass schwere Verletzungen im Gesicht gar nicht oder nicht so schnell zu Stande kommen. Zu schwereren Verletzungen zählen Nasenbrüche oder Prellungen. Das heißt natürlich nicht, dass wenn man den Kopfschutz trägt, man gar keine Verletzungen abbekommen kann. Denn zum Kopfschutz zählt auch immer mindestens eine Hand, die das Gesicht schützt.
Autorin: Lisa Eich - Stand: 9. April 2009