Radio Berg

Bluepinks Bericht über einen Besuch im Radiosender

Am 17. März war ich mit der "Jungen Presse Köln" bei "Radio Berg" – und wie der Name schon sagt, befand sich der Radiosender auch weit oben in den Bergen, genauer gesagt in Kürten, in der Nähe von Bergisch Gladbach.

Los ging es um 14.30 mit der Bahn in der rheinischen Karnevalshauptstadt Köln. Während dieser Fahrt plauderten wir viel über den anstehenden Besuch im Radiosender.


…in der Radiostation:

"Radio Berg" – wir waren be(r)geistert: Kaum hatten wir geklingelt, empfing uns auch schon die freundliche Empfangsdame, die auch sofort den Chefredakteur David Fernandez rief.
Dieser führte uns in einen Raum, der mit viel Mühe mit köstlichen Plätzchen und Getränken auf den Tischen ausgestattet war. Wirklich toll :-).
David, wir durften ihn duzen, plauderte munter darauf los und erzählte uns begeistert über seinen Sender und den Beruf des Radiomoderators. Man merkte, dass der Beruf zu seiner Leidenschaft geworden war. Denn: strahlende Augen lügen nicht:-). Wir waren alle sehr gespannt, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Wie wird man Radiomoderator?

Den Beruf des Radiomoderators, so verriet er uns, kann man auch ohne einen bestimmten Studiengang studieren. Das Wichtigste was man für den Beruf mitbringen sollte, ist das Talent: viel sprechen zu können – sehr viel ;-). Doch auch stille Typen können durch ein Sprachtraining (was eh alle Radiomoderatoren machen müssen) ihre Sprache ausbauen und lernen, wie man richtig spricht. Denn, wie sagt man so schön? - Übung macht den Meister! Zudem sollte man sich jeden Tag über die Geschehnisse in der Welt schlau machen und bestens darüber informiert sein. Außerdem ist es hilfreich, wenn man teamfähig, belastbar und musikalisch ist. Einen bestimmten Schulabschluss braucht man nicht - natürlich werden Bewerber mit Abitur oder Studierende bevorzugt. Aber auch hier sei gesagt - die Symphatie ist manchmal entscheidender, als ein 1,0-er Abschluss.
Durch die Radiostudios wurden wir natürlich auch geführt. Dort trafen wir auch auf zwei Radiosprecher. Die Stimmen der beiden sind mir sehr bekannt. Es war so spannend zu sehen, wer sich dahinter verbirgt.

Da soll mal einer sagen, dass der Beruf des Radiomoderators einfach sei...

Hochkonzentriert saß Daniel Hambüchen vor seinem Mikrofon, als er nach der Musik auf seinen Einstieg wartete - doch als das Mikrofon anging und er auf seinem Mischpult den passenden Knopf drückte, um wieder auf Live-Sendung zu gehen - war nichts mehr von seiner Aufregung zu spüren. Locker leicht sprach er seinen Text, so als ob er einen guten Freund vor sich sitzen hätte, dem er gerade etwas erzählt. Na gut, seine Zuhörer sind ja schließlich auch seine Freunde, was seine Anzahl an Liebesbriefen, die er immer zugeschickt bekommt, deutlich beweist ;-).
Kaum hatte Daniel seinen Text zu Ende gesprochen, kam auch schon Nicola Hoinkes gut gelaunt durch die Tür, um jetzt ihren Teil der Sendung zu moderieren. Heute standen Nachrichten über eine Katze und andere lokale Geschehnisse auf dem Terminplan. Beim Anblick ihrer ausgeprägten Mimik - die laut David Fernandez den Moderatoren dabei hilft, die Wörter besser auszusprechen - fragte ich mich, ob mir das nicht peinlich wäre, wenn ich so fratzenziehend auf meinem Platz vor dem Mikrofon beobachtet werden würde ;-).
Kaum waren die beiden mit dem Berichten fertig, wurde auch schon sofort wieder die Musik eingeschaltet, um den Hörern den Tag mit Hits aus den 80-ern, 90-ern und heute - mit altbekannten und neuen Melodien - zu versüßen.

Alles in allem, fanden wir die Führung durch "Radio Berg" fantastisch!

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"Radio Berg"

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"Junge Presse Köln"

Autorin: bluepink - Stand: 19. März 2010
 
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