Private Daten im Internet

Was ihr beim Erstellen eurer Profile bei SchülerVZ und Co. beachten solltet!

Communities wie facebook, myspace, schüler- oder studiVZ sind beliebt und für viele Jugendliche ein "muss". Gerade bei der Profilgestaltung sollte man aber genau überlegen, was man reinschreibt - und wen man es sehen lässt.

Dein Profil bei Google - ganz schön peinlich
Die Personalchefin kam auf die Idee, deinen Namen bei Google einzugeben und auf die Enter-Taste zu drücken. Ohne große Umwege ist sie daraufhin auf deinem Profil gelandet - "Peters Partytime!". Neben Fotos von der letzten Geburtstagsfeier (einige davon in den frühen Morgenstunden geknipst) fand sie dort auch deine beliebte Hitliste "Wer verträgt die meisten Jägermeister" (mit dir auf Platz zwei) sowie Tipps zum Anbau von Marihuana. Diese witzig gemeinten "Hinweise für den Anbau von Gras" hattet ihr zwar just for fun irgendwo kopiert und einfach so auf eure Seite übernommen, ohne selbst zum Züchter zu werden, aber das weiß die Personalchefin natürlich nicht. Als sie dann noch die Sammlung zweideutiger Witze entdeckte ("Kommt eine Blondine zum Arzt..."), ist eure Zukunft in der Firma beendet, bevor sie begonnen hat.


Auch Pseudonyme schützen nicht immer

Kann mir nicht passieren, werden einige von euch sagen, die nur per Pseudonym ihr Online-Tagebuch füttern. Träumt ruhig weiter, ruft da die harte Wirklichkeit. Oder wisst ihr, wieviele Leute zum Beispiel einen kleinen Link wie "Hier geht's zum Profil von Peter Müller" (Name erfunden) auf ihrer Seite haben? Die denken sich vielleicht gar nichts dabei, aber wer euch finden will, folgt einfach den Spuren, die andere ausgelegt haben. Ist dann noch ein Foto von euch oder eine Verlinkung zu eurer flickr-Site in eurem Blog, kann euch jeder Internetanfänger eindeutig identifizieren. Und da kann es dann passieren, dass schon das Foto von der Radarkontrolle (17 km/h zu schnell in der Tempo-30-Zone), über das sich alle Freunde schlapplachen, die Stelle als Zivi bei "Essen auf Rädern" verhagelt.

Handynummer neben dem Bikinifoto

Solche Beispiele gibt's tatsächlich ganz schön viele. Noch schlimmer kann es bei jungen Mädels werden, die ihre Postadresse oder Handynummer sowie die Altersangabe gleich neben dem Bikinifoto stehen haben - da könnten sich die ganz, ganz falschen Jungs angezogen fühlen! Und damit euch all das nicht passiert, hat das Jugendportal checked4you ein paar Tipps für die Profilgestaltung in Webcommunities zusammengestellt:

Hier gehts zu den

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Regeln für Profile in SchülerVZ

Autorin: checked4you - Stand: 5. Mai 2009
 
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