Handy-Payment

Versteckte Abos

Auf Internet-Seiten, die Hausaufgaben-Hilfe anbieten, oder beim Herunterladen von Klingeltönen kann man zunehmend mit dem Handy bezahlen. Das geht eigentlich ganz einfach: Man gibt zunächst seine Handy-Nummer an und erhält per SMS einen Zugangscode auf sein Handy. Dieser muss auf der Webseite eingetippt werden und schon lässt sich der gewünschte Inhalt abrufen. Aber Vorsicht! Auch wenn die Anbieter Handy-Payment als faire Alternative zu den viel zu teuren Dialern anpreisen, kann auch das Bezahlen per Handy überraschend teuer werden.


Abo anstatt Einmalzahlung

Anbieter versuchen Informationen so zu platzieren, dass es nicht sofort auffällt, was wirklich hinter einem Angebot steckt. Und schon hat man sich ein Abo eingefangen, obwohl man von einer Einmalzahlung ausgegangen war. So steht bei manchen Bezahl-Angeboten zum Beispiel dick und fett: "1,- EURO brutto für 3 Tage Vollzugang". Das klingt fair. Im Kleingedruckten ist allerdings zu lesen "Um die Mitgliedschaft zu vereinfachen, erneuert sich der Zugang automatisch. […] Dieser Zugang erweitert sich nach Ablauf auf einen 30-Tages-Zugang zum Preis von 29.95 EUR brutto." Und plötzlich wird vom Konto regelmäßig Geld abgebucht, obwohl man nur einmal auf der Internet-Seite eine Info abgerufen hat. Das Abo muss selbst gekündigt werden. Erst dann hat der Spuk ein Ende.

Das könnt ihr dagegen tun

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Grundsätzlich gilt: Vorsicht bei Registrierungen! Gebt eure Handy-Nummer und andere Registrierungsdaten nur an, wenn ihr euch sicher seid, welche Kosten mit dem jeweiligen Angebot verbunden sind. Lest euch das Kleingedruckte aufmerksam durch!

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Vorsicht bei Anruf von 0137-Nummern

Autorin: Redaktion - Stand: 29. Juli 2005
 
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