AnimagiC 2007 in Bonn
Ein buntes Programm ganz im Zeichen des japanischen Comic-Styles
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AnimagiC, viele tausende Verkleidete trafen sich in Bonn, tauschten Adressen und vor allem Bildchen und nette Worte in Tagebüchern - die Welt war schön und bunt, die Menschen in asiatischen Kostümen, die Currywurst bezahlbar. Bereits zum neunten Mal lud AnimaniA, das Magazin für Anime und Manga, Jugendliche und jung gebliebene Fans der japanischen Comic-Szene vom 27. bis 29. Juli 2007 zur größten europäischen Anime- und Manga-Convention ein. Anime ist die japanische Kurzform des englischen Begriffs "animation" und bezeichnet heutzutage sämtliche Zeichentrickfilme, die aus Japan stammen und dort produziert werden. Nach sieben Jahren in Koblenz fand dieses Jahr die Con bereits zum zweiten Mal in der Bonner Beethovenhalle statt. Die schönsten und kreativsten "Kostüme" konnten nur dort bewundert werden. Hier trafen die Fans Gleichgesinnte. Stars aus der Szene waren zum Greifen nah bei Podiumsdiskussionen, am Autogrammkarten-Desk oder live auf der Bühne.
Bonn ist auch schön!
Inzwischen haben sich die BesucherInnen an die Location gewöhnt, auch wenn die ein oder andere immer noch dem Koblenzer Veranstaltungsort nachtrauert. Große Räumlichkeiten, ein großes Außengelände und die gute Verkehrsanbindung in Bonn überzeugten. Die VeranstalterInnen mussten dem immer wachsenden BesucherInnenansturm gerecht werden und auf die Bonner Alternative ausweichen. So lockte die Convention auch in diesem Jahr wieder tausende BesucherInnen aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland zum japanischen Wochenende.
"Muggel" tummeln sich zwischen Cosplayern
Die Unverkleideten werden von den SzenerInnen liebevoll Muggel genannt. Und als solche wollen echte Fans auf keinen Fall in Bonn auftreten. Für ein farbenprächtiges und sehr abwechslungsreiches Bild sorgten die Besucher mit ihren fantastischen Kostümen beim so genannten "Cosplay", mit denen sie ihren Vorbildern aus Anime und Manga nacheiferten. In Straßenbahnen, Bussen und vor allem vor der Beethovenhalle begegnete man kostümierten Jugendlichen, die sich der Fangemeinde und der breiten Öffentlichkeit zur Schau stellten.
In ihren - oft aufwändig selbst gestalteten Outfits - ließen sich die verschiedenen Charaktere gerne von rasenden ReporterInnen und Interessierten fotografieren. Dazu positionierten sie sich ausdrucksstark immer wieder vor den vielen Kameras. So kam es vor der Beethovenhalle zu regelrechten Foto-Shootings. Manche erschienen nur zur Veranstaltung, um ihr Kostüm zur Schau zu stellen. Für viele bedeutet das Tragen des Kostüms auch das Annehmen des Charakters, der hinter der jeweiligen Figur steht. Einige zwängten sich in solch aufwendige Kostüme, dass ihre Bewegung sehr eingeschränkt war. Dennoch genossen sie bei ausgelassener Stimmung die Convention.
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Autorin: Susanne - Stand: 30. Juli 2007