Vorstadtkrokodile - Bericht von der Premiere
Am 21. März 2009 fand die Weltpremiere des Kinofilms "VORSTADTKROKODILE" im Kölner Cinedom statt. Lica war für LizzyNet dort und durfte sich als Premierenreporterin probieren. Sie hat Stars und ihre Freundesfreunde bestaunt, sich unter "große" Journalisten gemischt und interessante Interviews geführt.

Um mich auf das Interview mit den drei Hauptdarstellern von "Vorstadtkrokodile" vorzubereiten, sollte ich am Samstag um 11 Uhr in die Presseaufführung zum Film im Cinedome in Köln gehen. Dort kam ich ziemlich aufgeregt an, sowas hatte ich noch nie gemacht… An der Kasse sagte ich, dass ich zur Presseaufführung komme, der Mann telefonierte kurz, schickte mich zum entsprechenden Kinosaal und sagte mir, ich soll mir an der Bar ruhig einen Kaffee "auf Kosten des Verleihs" bestellen. Und genau das ist es, was ich in der Zeit erfuhr, bis die Presseaufführung begann: Journalisten haben anscheinend einen überdurchschnittlichen Koffeinbedarf. Neben mir kamen insgesamt vier weitere Leute, die telefonierten, Kaffee tranken, miteinander redeten, Kaffee tranken, das Presseheft zum Film lasen und… Kaffee tranken.
Bevor es endlich losging, sollte ich mich in eine Liste eintragen. Ich war heilfroh, dass ich nicht die Erste war, denn sonst hätte ich vor einem weißen Blatt gestanden, ohne die geringste Ahnung, was ich jetzt darauf schreiben sollte. Ich guckte möglichst selbstverständlich und las mir durch, was dir anderen geschrieben hatten. WDR, RTL las ich da. Wow! Ich schrieb also LizzyNet und meinen Namen darunter. Geschafft. Im Kino war es etwas gruselig. Wir waren zu fünft in einem gigantisch großen Kinosaal, keine Popkorntüte raschelte, höchstens mal die Notizbücher. Film geguckt, Notizen gemacht, jetzt ging es los zum Interview im Hotel. Und ich war nun richtig aufgeregt…

"Wir kochen auch nur mit Wasser"
An der Rezeption wurde ich zu der Frau geschickt, mit der ich schon wegen des Ablaufes der Premiere und des Interviews telefoniert hatte. Sie brachte mich nach unten, wo ich dann in der "Journalisten-Lounge" wartete. Schick! Zwei Männer und Frauen saßen und standen dort, blätterten in Zeitungen und – wer hätte es gedacht?- tranken Kaffee.
Ich erspähte sogar schon Leonie und Fabi, die in der Zeit zwischen zwei Interviews etwas tranken. Nach ungefähr einer halben Stunde (genau genommen habe ich keine Ahnung, wie lange es wirklich war, ich war viel zu aufgeregt), in der ich mich mit den zwei netten Leuten von WDR und RTL ("Wir kochen auch nur mit Wasser.") unterhielt, war ich dran. Ich hatte gesagt bekommen, ich würde im Interview mit anderen Leuten abwechselnd Fragen stellen, aber jetzt sollte ich mit den dreien alleine sein. Unerwartet, aber auch gut...
Zunächst kam ich in einen Raum, der grell mit Scheinwerfern ausgeleuchtet war und in dem Fabi, Nick und Leonie zusammen auf einem roten Sofa saßen. Die PR-Agentin meinte aber, dass wir auch in den anderen Raum gehen könnten, weg von den warmen Scheinwerfern, da ich ja nicht filmte.
Aufnahmegerät kaputt?
Wir gingen also in den Nebenraum und setzten uns dort viel gemütlicher zusammen an einen Tisch. Ich wollte mit dem Interview anfangen, aber – gefühlter kurzzeitiger Herzstillstand - das Aufnahmegerät wollte einfach nicht funktionieren. Die ersten beiden Fragen schrieb ich mit, in der Zeit hatte die PR-Agentin das Gerät zum Glück wieder repariert, anscheinend hatte etwas geklemmt, und es konnte weitergehen. Wir fingen nochmal mit der ersten Frage an, denn ich war mir ziemlich sicher, dass ich das Mitgeschriebene später nicht mehr würde lesen können…
Die drei waren total nett, viel natürlicher, als ich gedacht hätte. Nick war fast schon albern, er konnte zum Teil vor lauter Lachen gar nicht weitersprechen. Aber er hat sich prima mit Fabi ergänzt, der dann für ihn eingesprungen ist… Leonie war leider zunächst etwas schüchtern, später hat aber auch sie viel gesagt. Die drei schienen sich untereinander sehr gut zu verstehen und scherzten viel zusammen.
Nach ungefähr einer Viertelstunde hieß es "Letzte Frage.". Die Zeit war wahnsinnig schnell vergangen.
Lies, wie es weiterging....
Autorin: lica