Lohnt sich Vertrauen?
Man hat jemanden, der einem den Rücken stärkt und Halt gibt, der einen tröstet und der sich mit einem freut.

Jemandem zu vertrauen muss man erst mal lernen. Man muss sich bei jemandem wohl fühlen und sich der Beziehung zu dem Menschen sicher sein, ehe man ihm vertraut. Hättet ihr früher Leuten, die ihr nicht gemocht habt, euer liebstes Kuscheltier anvertraut? Wohl kaum. Das liegt daran, dass man Menschen, die einem etwas bedeuten, leichter vertraut. Man schenkt ihnen als Beweis der Zuneigung sein Vertrauen. Eine nette Geste, wie ich finde.
Freundschaft ist am Anfang immer Arbeit
So komisch das auch klingen mag, aber für Freundschaft, sowie seine Freunde muss man etwas tun. Zunächst muss man sie kennen lernen, und sie dich. Man muss versuchen, sie zu verstehen, ihnen weiter zu helfen, und vor allem muss man lernen, ihnen zu vertrauen. Das als Arbeit zu sehen ist absurd? Nein, definitiv nicht, aber es ist eine Arbeit, die einem unheimlich viel gibt und großen Spaß macht. Und der Lohn ist besser als alles Geld der Welt. Vertrauen gibt einem Sicherheit, man hat einen Anlaufpunkt, man hat jemandem, dem man alles erzählen kann, der einen nicht auslacht. Man hat jemanden, der einem den Rücken stärkt und Halt gibt, der einen tröstet und der sich mit einem freut. Durch Arbeit in Freunde, denen man vertrauen kann zu investieren, lohnt sich also.
Seid nicht naiv!
Jedoch ist das nur die eine Seite des Vertrauens, denn Vertrauen wird auch missbraucht. Seid also vorsichtig und nicht zu naiv, denn es gibt viele Menschen, die einem zwar Freundschaft vorspielen, aber Dinge, die ihr ihnen anvertraut, weitererzählen. Wenn ihr Freunden wichtige Sachen erzählen möchtet, so rate ich euch, ihnen mitzuteilen, dass ihr es ihnen im Vertrauen erzählt, denn durch treue Freundschaft verdienen du und auch deine Freunde gegenseitig euer Vertrauen.
Autorin: rockipfi - Stand: 3. Juli 2007