Vertrauen entwickelt sich durch Erfahrungen
Menschen, die in einem liebevollen Elternhaus aufwachsen, können Vertrauen erlernen!

Pädagogen haben die feste Meinung, dass die Eltern für die Entwicklung des Vertrauens große Bedeutung im Leben eines Menschen haben. Das Urvertrauen kann sich nur entwickeln, wenn die Eltern von Anfang an liebevoll mit dem Kind umgehen. Selbst im Mutterleib bekommen die Babys viel mehr mit, als wir glauben.
Wenn den Kindern immer wieder verwirrende Zeichen gegeben werden, wie von Zeit zu Zeit Liebesentzug, kann das Kind kein Vertrauen in sich und andere ausbilden oder nur sehr schwer. Ein Baby benötigt Aufmerksamkeit, damit es wirklich das ausbilden kann, zu was es fähig ist, also auch das Vertrauen. Man kann zwar eine gewisse Anlage mitbringen, aber das Vertrauen ist nachweislich von den Erfahrungen abhängig, von den Reaktionen der Umwelt. Wenn ein Mensch immer wieder schlechte Erfahrungen macht, von anderen oft enttäuscht wurde, verliert dieser Mensch das Vertrauen.
Ein Leben ohne Vertrauen zu Freunden? -Nicht möglich!
Dabei ist Vertrauen so wichtig, man kann kein zufriedenstellendes Leben führen, wenn man nicht Menschen in seinem Leben hat, denen man voll und ganz vertrauen kann. Man kann sich zwar in die Arbeit stürzen, aber kein Mensch kann ohne andere Menschen auskommen. Alles wird ertragbarer, wenn man gute Freunde hat, denn auch beim schlimmsten Unglück können sie einem den Weg etwas erleichtern. Zu wissen, dass man nicht alleine ist, kann einem oft das Leben retten. Aber nicht nur Freunde, sondern auch die Familie ist wichtig für jeden Menschen. Jedoch passiert gerade in den Familien oft sehr viel Schlimmes, dass das Vertrauen zerstört.
Vertrauen muss erlernt werden!
Vielleicht würde es nicht so viele verbitterte Menschen geben, wenn da jemand wäre, der ihnen zeigt, dass man vertrauen kann, ohne ausgenutzt zu werden. Wichtig wäre auch, dass diese Menschen wieder lernen, sich selber zu vertrauen. Denn wie soll man mit jemand anderem ein Vertrauensverhältnis aufbauen, wenn man sich selber nicht mal vertraut? Aber auf der anderen Seite sollte man auch nie zu naiv oder gutgläubig werden. Ein gesundes Misstrauen ist wichtig, damit man nicht abhängig von anderen ist oder ausgenutzt werden kann. Nicht alle Menschen wollen etwas Gutes und Menschen, die zu gutgläubig sind, sind dann oft eine leichte Beute für Betrüger.
Vertrauen und ein gesundes Misstrauen sind die perfekte Kombination!!
Am Ende lässt sich sagen, dass jeder die so genannte "Goldene Mitte" finden sollte. Man sollte vertrauen können, vor allem sich selbst aber auch anderen, aber das Misstrauen gegenüber gewissen Personen und Sachen behalten, denn die Kritikfähigkeit, das ständige Hinterfragen, auch bei sich selber, lässt den Menschen erst zu einem eigenständigen, selbst verantwortlichen Menschen werden.
Und wer will das schon nicht sein?!
Autorin: writer-girl - Stand: 6. Juli 2007