Toleranz bedeutet Menschlichkeit

Toleranz in seiner schönsten Form ist, den Menschen als Ganzes und Individuelles zu erfassen.

Toleranz bedeutet Menschlichkeit, natürlich bedeutet es auch, eine gewisse Last zu tragen, denn jeder Mensch hat Macken, und der Mensch, der einen anderen akzeptieren möchte, muss auch seine Fehler akzeptieren, vor allem seine Fehler. Das ist Toleranz in seiner schönsten Form, den Menschen als Ganzes und Individuelles zu erfassen. Es ist viel schwerer einen Menschen zu tolerieren und zu lieben - so wie er eben ist, als jemanden zu hassen. Denn Verlust und Schmerz sind immer damit verbunden, man geht ein Risiko ein, man könnte sich auch schrecklich täuschen. Aber sind wir ohne Liebe, ohne Toleranz überhaupt noch menschlich? Immer einsam sein, wer kann das denn schon?!

Alles was lebt und wächst, sollte mit Ehrfurcht behandelt werden
Toleranz bedeutet, dass alle gleich viel wert sind, das gilt nicht nur für Menschen, alles was auf unserer Erde lebt und wächst, sollte mit Ehrfurcht behandelt werden. Jeder und alles hat seine Vor- und Nachteile, und wer wagt es zu entscheiden, was gut und was schlecht ist?! Leider hat das Leben andere Regeln, die Gesellschaft von heute hat genaue Vorstellungen, wie ein Mensch zu sein hat. Ob es nun Dicke, Dünne, Kleine, Große, Frauen, Kinder, Männer, Homosexuelle, Schwarze, Weiße, Alte, Behinderte oder Arme sind, es gibt immer eine Gruppe, die ausgeschlossen ist, und das so sehr, dass sie kaum eine Chance haben, ein Leben zu führen, was den Namen "Leben" auch verdient hat. Es ist unmenschlich und somit absolut intolerant, einer gewissen Gruppe einen Stempel aufzudrücken, es ist grausam. Keiner hat dazu ein Recht! Unsere Welt kann nur funktionieren, wenn jeder das Recht auf ein würdiges Leben hat, unsere Welt ist doch nur so interessant und bunt, weil wir eben alle unterschiedlich sind! Es würde nicht funktionieren, wenn wir alle gleich wären, das ist doch auch eine erschreckende Vision, oder?

Toleranz beginnt bei sich selbst
Die Toleranz muss aber auch bei jedem selber beginnen und das ist wohl das schwerste überhaupt, sich selber zu akzeptieren. Man muss dazu genauso seine Schwächen, wie auch seine Stärken kennen und seine eigenen Grenzen festsetzen und akzeptieren, das ist Toleranz gegenüber sich selber. Aber es gibt so viele, die das nicht können. Sie fühlen sich minderwertig, ausgestoßen, verhasst, unwürdig, unfähig, einfach nicht für das Leben geschaffen. Sie spielen Rollen, damit andere es nicht merken, aber sie zerstören sich selber, so sehr, dass es oft zum Suizid führt. Dabei würde schon ein toleranter Mensch helfen, ihnen neuen Lebensmut zu geben! Jemand der ihnen zeigt, dass sie völlig okay sind...

Toleranz heißt nicht Gleichgültigkeit
Aber manche Toleranz führt auch gefährlich weit, Morde, Raub, Erpressung, Schikane, Missbrauch, Zerstörung, Beleidigung, Erniedrigung, das alles darf man nicht akzeptieren, selbst dann nicht, wenn die beste Freundin darin verstrickt ist oder man Angst hat, was zu sagen. Gleichgültigkeit ist bestimmt auch ein schlimmer Grund für die heutige mangelnde Zivilcourage unter uns, das Leid, der Hass, das ist alles schon so normal geworden, dass wir blind und taub werden, eben gleichgültig. Auch sollte man nie gleichgültig gegenüber einem Menschen werden, das hat dann nichts mehr mit Menschenliebe zu tun, man muss tolerant sein, aber genauso muss man seine eigene Meinung vertreten und andere auf ihre Fehler hinweisen, damit sie es nächstes Mal besser machen können. Toleranz bedeutet ganz simpel, jeden zu nehmen wie er ist, auch sich selber, aber aus allem das Beste herauszuholen.


Was ist Toleranz?

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Toleranz

Nur tolerante Menschen sind starke Menschen

Toleranz fängt schon im Kleinen an und das genügt oft schon. Wenn es mehr Toleranz auf der Welt gäbe, würden sicher nicht so viele Menschen an Selbstmord denken, denn wer hält es aus, verhasst und ausgestoßen zu sein, erniedrigt zu werden und sich selber auch noch die Schuld dafür zu geben? Deshalb ist Toleranz einer der wichtigsten Werte heutzutage, ohne diesen Wert können wir alle nicht leben, denn der Mensch, der andere wegen unsinnigen Gründen herabstuft, was ist er dann selber wert? Indem man andere herabstuft, stuft man sich selber herab, denn nur tolerante Menschen sind starke Menschen, die auch so viel mehr erleben und erreichen können, weil sie allein verstanden haben, dass in einer Gemeinschaft jeder einzelne zählt und gerade deshalb viel bedeutet, weil er eben auch Nachteile hat.

Raus aus dem Schubladendenken
Wir müssen alle zusammenarbeiten und in einer Zeit, in der Europa immer mehr zusammenwächst, die Klimakatastrophe gemeinsam bekämpft werden muss und immer mehr Leute an Suizid denken, darf man, wirklich, darf man nicht mehr intolerant sein! Das geht einfach nicht, man selber möchte ja auch in keine Schublade gesteckt werden, und das sollte man bei sich selber auch nicht machen. Bleibt zu hoffen, dass wir alle langsam zur Vernunft kommen und verantwortungsbewusst und tolerant mit unserer Umwelt umgehen. Dabei aber auch Augen und Ohren offen halten und nicht gleich alles so hinnehmen, aber jeden so annehmen wie er ist. Vielleicht finden wir ja dann den Lebensmut wieder! Ich persönlich wünsche euch allen von Herzen, dass ihr euch selber tolerieren könnt, und dass ihr eine Menge Toleranz von anderen erfahrt, damit ihr es weitergeben könnt.

Tolerant und aufgeweckt
Es liegt dann in eurer Hand die Zukunft zu gestalten, aber vergesst nie, wie viel mehr Wert die Dankbarkeit und das Lächeln einer tolerierten Person ist als jedes Geld, als jede Macht auf der Welt nur sein könnte. Vergesst bitte nicht, dass ihr mit eurer Toleranz einem Menschen das Leben retten könntet, und vergesst auch nie, euch selber zu achten. Vielleicht kann sich das Leben, die Gesellschaft noch ändern und zu einer toleranten, aber aufgeweckten Gesellschaft werden. Es wäre doch wie ein Wunder!

Autorin: writer-girl - Stand: 7. August 2007
 
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