Die besten Wortschöpferinnen...
Vom 28. August bis 30. September hattet ihr Zeit uns eure liebsten und teuersten Worterfindungen zu schicken. Es sind eine Menge neuer Begriffe dabei herausgekommen, die durchaus den Sprung in die Alttagssprache schaffen könnten. Lest selbst!

Puh, das war wirklich schwer! Wir haben uns original weggedolzt angesichts dieser spontiven Kreationen! Vor allem bei der Vorstellung, dass jemand schlutender Weise gegen einen Laternenpfahl urkt g. Wir fanden eure Beiträge einfach verschnitten, gool, um nicht zu sagen, schniekedählich! Kein Wort war uns zu verblödnattert, es hat einfach gefunzt und nachdem wir alle Wörter durchgegoogelt haben, mussten wir schrinnenden Auges eine smashende Auswahl treffen.
Ich hoffe, die Nicht-Gewinnerinnen werden jetzt nicht rabiastisch oder gar verschrammelt, denn irgendwie muss man ja eine Entscheidung fällen.
Wir haben die Wörter gewählt, die theopraktisch die größte Wahrscheinlichkeit haben, in den Allgemeinwortschatz einzugehen. Wirklich hübsche und wohlklingende Wörter wie Multibombastolofundamentalikoklassifiabsolutissimofenomenal oder Multifunktionsgelbrotorangewärmemacher sind unserer Ansicht nach leider zu lang, um alltagstauglich zu sein. Das könnte so manchen spanisieren. Schnegnen, das Gutschi, ömmeln, hatschhusten und auch Buckelskateboard fanden wir einfach fluffisch. Angesichts solcher Kreativität würden wir ja am liebsten gleich losoffhischen gg, aber alle können nunmal nicht gewinnen.
Nix verstanden? Hier ist das dazugehörige Lexikon ;-)
So, aber jetzt wollen wir euch nicht länger klomzeln, geben allen kreativen Sprachschöpferinnen einen Knussal und fantadünnisieren uns... Hier sind sie, die.....
 | VerblödnattertErfinderin: Die kleine Fee Die ver-Grammatik ist wirklich hübsch, verblödnattert sticht aber durch seinen wundervollen Klang und seine Brauchbarkeit im Alltag lol hervor! |
 | schluten und urkenErfinderin: SamDean Naja, schön klingt es eigentlich nicht gg, es hat was von Unken, von Schlürfen, schluffig. Aber es beschreibt trefflich den dazugehörigen Sachverhalt, und dass es zugleich eine Lebenseinstellung ist, finden wir großartig. |
 | Jemanden googelnErfinderin: Solifera Googeln ist zwar kein wirklich neuer Begriff, ihn gibt es ja schon seit geraumer Zeit. Aber in dieser Form - nämlich "jemanden googeln" für "jemanden durchleuchten, durchchecken" - hat der Ausdruck ein großes Potential, in die Sprache einzugehen. Wahrscheinlich heißt es in Kürze bei der Polizei auch nur noch: Googel den mal durch g. |
Die Gewinnerinnen schicken bitte umgehend ihre Postadressen an die Reda, sofern sie uns nicht längst bekannt sind (aber auch dann sicherheitshalber nochmal schicken...dann kommt der kleine Preis schneller!)
Besonders lobenswert finden wir außerdem:
Schniekedählich, rabiastisch und verschrammelt. Diese Wörter beschreiben die jeweiligen Zustände treffend und hören sich außerdem gut an. Weiter so! Wir sind sicher, auch diese Wörter gehen in den Wortschatz ein.... Über das Buckelskateboard haben wir uns auch gefreut - wir kennen dieses Phänomen g!
Das war der Wettbewerb
Autorin: ~sabine~ - Stand: 1. Oktober 2003