Jesus On Extasy - No Gods

Kann man sich gut anhören, für eingefleischte Rockfans allerdings zu gefällig und simpel, urteilt Maike.

Die Electro-Rocker aus dem Ruhrpott scheinen wohl einen eigenen Weg gefunden zu haben, ihren Agressionen musikalischen Ausdruck zu verleihen. Wo auf den beiden alten Alben noch ein wenig "Softy Glam" zu hören war, ist nun der Gitarrengriff im Vordergrund. Tasteninstrumente werden wenig, aber effektiv eingesetzt.
Wer die vorangegangenen Alben kennt, bemerkt eine starke Entwicklung. Die Songs sind direkter und rockiger. Trotzdem setzen die Künstler ihren Rock noch nicht vollständig um. Zu Beginn eines jeden Tracks erscheint die Musik melodisch, fast ruhig. Wenn dann die Instrumente einsetzen, gehen die Jungs ziemlich ab. Dank des neuen Drummers sind die Beats laut und die Songs haben wesentlich mehr Power. Andererseits hört man ziemlich stark raus, dass der Sänger einen ziemlichen "Deutschen Akzent" hat. Auch die Lyrics, die ich mir durchgelesen habe, scheinen teilweise nicht sehr tiefgründig.

Fazit: Kann man sich gut anhören, für eingefleischte Rockfans allerdings zu gefällig und simpel.


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Autorin: Maike Bahlmann - Stand: 5. Mai 2011
 
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