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Der Wissenschaftszug - Science Express (2)

Von der Globalisierung, Zellregenerationen und Spritspartrainern und emotionalen Fotos!

Im nächsten Wagon entdeckten wir zuallererst den riesigen Globus, der zur Veranschaulichung des Themas Globalisierung aufgebaut war. Jeder Mensch sollte ein Grundrecht auf Wissen haben und das war äußerst Wichtig für den menschlichen Fortschritt in der Technologie und Wissenschaft. Hier gab es auch einen Touchscreentisch, an dem man Sechsecke mit verschiedenen Themen wie z. B. Youtube ordnen konnte. Danach ging es weiter in den Bereich, in dem wir erfuhren, dass wir ohne intelligente Rohstoffe nicht so weit gekommen wären mit unserer Forschung und dem Komfort, in dem wir heute leben.

 

Wird es in Zukunft noch Krankenheiten geben?

Anschließend sahen wir uns den nächsten Teil der Ausstellung an. Er handelte von der Gesundheit der Menschen und davon, ob es in Zukunft vielleicht keine Krankheiten mehr geben würde und wie die Identifizierung unserer Gene uns weiterhalf oder ob es möglich war, eine eigene Zellregeneration zu betreiben. Was lustig war, war die Wärmebildkamera, die uns auf dem Bildschirm darunter als Blau-Rot-Grüne Kleckse darstellte. Als Nächstes ging es dann darum, wie wir Menschen uns unsere Nahrung beschafften, wie wir effizient und produktiv so viel Essen wie nötig aus unserem Umfeld bekamen. Interessant war ein Modell eines zukünftigem Gewächshauses, das genau dies ermöglichen könnte.

Wir fühlten uns wie im Wald!

Ein Wald im Zug?

Und wieder ging es weiter ins nächste Abteil, in dem unsere Blicke sofort an den weißen Birken (mitten im Zug!) hängen blieben. Wir wurden darüber aufgeklärt, wie wichtig es war, nachhaltig zu sein und, dass wir vorsichtig mit unserem Rohstoffverbrauch umgehen sollten. Außerdem lag das Problem bei Kernkraftwerken nicht an dem CO²-Ausstoß, sondern an dem radioaktiven Abfall, den man schlecht entsorgen konnte, so wie auch an dem Risiko einer Kernschmelze, das laut der Mitarbeiter im Kernkraftwerk Grundremmigen so gut wie null betrug (zumindest in ihrem Kraftwerk).

Der zehnte Wagon zählt zu den witzigsten. Denn hier stand der Spritspartrainer, der uns beibringen sollte, umweltfreundlicher (um genau 20%) Auto zu fahren. Fast jeder fuhr die virtuelle Strecke einmal, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Am Ende jeder Runde zeigte uns der Spritspartrainer (ist schon fast ein Zungenbrecher) wertvolle Tipps, um noch weniger CO² zu verbrauchen.

 

Die Kamera, die Emotionen abbilden kann!

Zuletzt besichtigten wir den elften Wagon dessen schrille Farben uns zunächst sehr neugierig machten. Die bunten Kacheln zeigten wieder kleine Filme und Texte. Das Coolste kam in diesem Abteil: Hier gab es wieder eine Kamera und einem Bildschirm auf dem - das ist so cool - nicht nur unsere Gesichter, sondern auch unsere angeblichen Emotionen abgebildet waren! Klar war, dass wir sofort alle begannen, Grimassen zu schneiden um dann die vorhergesagte Emotion abzulesen. Wir mussten auch sehr lachen, als einigen männlichen Besuchern (wie unserem Lehrer) das Geschlecht "Female" aufgedrückt wurde.

 

Alles in Allem war unser Ausflug zum Wissenschaftszug eine sich lohnende Abwechselung, die uns Schülern viele neue Eindrücke vermittelte und uns einen schönen (und etwas anderen) Schultag bescherte. Hier noch kurz ein Dank an die Leute vom Wissenschaftszug (also die Veranstalter) und unsere Lehrer Herr Förch und Herr Schaz, die uns diesen tollen Ausflug erst ermöglicht haben. Vielen Dank und noch viel Spaß denjenigen, die sich den Science Express nun auch noch ansehen wollen!

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Autorin: Jasmin Braun - Stand: 28. Juli 2009
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